Aktuelles

 

Editionsprojekt zur Herausgabe einer Fred von Hoerschelmann Werkausgabe und zur Edierung des Briefwechsels Elisabeth Noelle-Neumann – Fred von Hoerschelmann

Im Rahmen eines von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Stiftung Demoskopie Allensbach geförderten Editionsprojektes wird bis Ende September 2017 an der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der Technischen Universität Chemnitz von Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll erstmals eine umfassende Fred von Hoerschelmann Werkausgabe und die Korrespondenz des deutschbaltischen Autors mit Elisabeth Noelle-Neumann, der Gründerin des Instituts für Demoskopie, erstellt. Herausgegeben und kommentiert werden Werkausgabe und Briefwechsel von Dr. Hagen Schäfer, einem profunden Kenner von Leben und Werk Fred von Hoerschelmanns.

 

Tagung „Aspekte der Hörspiel- und deutschbaltischen Literaturgeschichte im 20. Jahrhundert“

Die internationale Arbeitstagung wird im Rahmen des von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderten Forschungsprojektes zur Herausgabe einer Fred von Hoerschelmann Werkausgabe und zur Edierung des Briefwechsels Elisabeth Noelle-Neumann – Fred von Hoerschelmann stattfinden. Sie soll die Ergebnisse des Projektes zusammenfassen und einen Ausblick auf die Forschung zur Hörspielgeschichte einerseits und zur deutschbaltischen Literaturgeschichte andererseits geben und im internationalen Austausch mit Forschern aus dem deutschsprachigen Raum und den baltischen Staaten Perspektiven der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in beiden Forschungsfeldern aufzeigen. Auf diese Weise sollen Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen mit Wissenschaftlern im Baltikum und im deutschsprachigen Raum gewonnen werden.

In drei Sektionen sollen aktuelle Forschungsaspekte

1.) der Rezeption deutschbaltischer Literatur in Deutschland und im Baltikum sowie deren europäische Dimensionen,
2.) der Forschung zum literarischen Hörspiel und
3.) der Vermittlung von Kultur und Medien sowie der kritischen Reflexion der öffentlichen Meinung im zeitgeschichtlichen Kontext

beleuchtet werden.