Caro (1954)

Der mittellose Maler Bottari ist in die kleine italienische Ortschaft Roccanera gekommen, um dort zu arbeiten. Er verliebt sich in das Mädchen Liliana, die fortan Motiv seiner Bilder wird. Auch Caro, Bottaris andalusischer Windhund, ist ihr liebevoll zugetan. Nach drei Monaten drängt Marzo, Gastwirt und Bürgermeister von Roccanera, die Rechnung zu begleichen. Bottari, der nicht bezahlen kann, hat eine Idee. Um Touristen in den Ort zu locken, schlägt er Marzo vor, eine kürzlich entdeckte Höhle zu vermarkten. Zu diesem Zweck entwirft Bottari, in Anlehnung an die Funde von Altamira und Lascaux, Motive für eine Höhlenmalerei, für die Caro als Höhlenlöwe und Liliana als Göttin Modell stehen. Dann reist Bottari ab. Der Plan geht auf, die Höhlenmalerei wird für echt erklärt und schon bald strömen Touristen nach Roccanera. Doch nun sieht sich Marzo vor neue Probleme gestellt.

Produktionen:

SWF, Erstsendung: 27.07.1954 ORF Steiermark, Erstsendung: 16.09.1955

Literatur:

Hagen Schäfer: Das Hörspielwerk Fred von Hoerschelmanns, Berlin 2013, S. 307-313.