Die X. Symphonie (1941)

Ludwig van Beethoven hat sich im Streit mit seiner Schwägerin Johanna um das Sorgerecht seines Neffen Karl durchsetzen können. Der Preis für die zermürbenden Prozesse war hoch, gesundheitlich ist er stark angegriffen und sein kompositorisches Werk wurde seitdem nicht wieder aufgenommen. Kaum glaubt er sich am Ziel, droht neue Gefahr. Johanna hat den Kampf um ihren Sohn, der sich über Beethovens Verbot hinwegsetzt und heimlich Kontakt zu ihr hält, nicht aufgegeben. Im mit Beethoven befreundeten Grafen Gilsky findet sie einen Geliebten und Verbündeten, der Karl eine Anstellung als Sekretär verspricht. Karl aber will zum Militär und losgelöst von Mutter und Onkel sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Uraufführung:

Stadttheater Aussig (Ústí nad Labem), 19.04.1941 Schillertheater Berlin, 21.05.1943