Ich höre Namen (1954)

Der arbeitslose Johannes Wiesinger hört wie aus anderen Sphären fremde Namen, deren Träger kurz darauf sterben. Eines Tages aber „hört“ er nicht nur den Namen seines früheren Vorgesetzten Kramer, der ihn seiner Ansicht nach immer ungerecht behandelt hat, sondern auch seinen eigenen Namen. Kramer bezeichnet Wiesingers Vorahnung als Hirngespinste, will aber eine Probe aufs Exempel machen und nimmt den doppelten Hiobsboten gleichsam als Talisman mit auf eine halsbrecherische Autofahrt auf der Suche nach seinem mit einer großen Summe Geldes flüchtigen Sohn.

Produktionen:

SDR, Erstsendung: 26.05.1954 NWDR, Erstsendung: 27.05.1954 RWR Wien, Erstsendung: 18.07.1955

Veröffentlichung:

Ich höre Namen. In: Hörspielbuch V, hrsg. v. NWDR u. SDR, Frankfurt a.M. 1954, S. 47-93.

Literatur:

Hagen Schäfer: Das Hörspielwerk Fred von Hoerschelmanns, Berlin 2013, S. 248-259.