Sizilianischer Frühling (1967)

Mariano Firinu, ein wohlhabender Architekt aus Mailand, fährt zusammen mit seiner Frau Lelia in das sizilianische Dorf Casarota, um den Fischer Luca, den er dort vor einem Jahr kennen gelernt hatte und den er für seinen Vetter hält, wiederzusehen. Er hatte damals von den Schulden des Verwandten erfahren, diese bei dem angesehenen Don Carmelo, Chef der örtlichen Mafia, beglichen und Luca so einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglicht. Doch jetzt, ein Jahr später, suchen Mariano und Lelia den Fischer vergeblich. Kein Bewohner von Casarota gibt ihnen eine Auskunft. Die Leute geben vor, nicht zu wissen, wo Luca sich befindet. Sie schweigen aus Angst.

Produktion:

BR/HR/SWF, Erstsendung: 04.04.1967

Literatur:

Hagen Schäfer: Das Hörspielwerk Fred von Hoerschelmanns, Berlin 2013, S. 284-292.