Wendische Nacht (1942)

Ein wendisches Dorf im Oderbruch um 1750. Baurat von Haerlem hat den Auftrag, das Land trocken zu legen und für die Besiedlung zu gewinnen. Widerstand findet er aber nicht allein durch das Hochwasser, sondern auch bei den Wenden, die sich in ihrer Existenz als Fischer bedroht sehen. Immer wieder werden die Deiche beschädigt und damit das Bauprojekt und das Leben der Menschen bedroht. Wlagodil, ein alter Fischer, der bei den Wenden hohes Ansehen genießt, sieht den Mahr, einen bösen Geist, der nachts draußen umgehen soll, als Ursache. Angst macht sich breit, als die Leiche eines erschlagenen Wachtpostens gefunden wird. Baurat von Haerlem, der im Gewirr von Vermutungen und Aberglauben der Sache auf den Grund zu gehen sucht, wird nun selbst zur Zielscheibe der von Wlagodil aufgestachelten Wenden.

Uraufführung:

Staatsschauspiel Hamburg, 26.02.1942